„Jetzt Bäume pflanzen und Dächer begrünen“ – unter diesem Motto möchte die CDU-Fraktion im Rat der Stadt ein Programm auflegen, mit dem die Pflanzung von Bäumen und die Begrünung von Dachflächen gefördert werden.Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollen sich demnach verpflichten können,die Bäume und begrünten Flächen langfristig zu pflegen und zu erhalten.

Hierfür sollen Förderrichtlinien erarbeitet und ein festes Budget in den Haushalt eingestellt werden. Einen entsprechenden Antrag hat die CDU-Fraktion jetzt in den Rat eingebracht.Aufforstung ist ein anerkanntes Mittel gegen den weiteren Anstieg der CO2-Konzentration und den damit verbundenen Klimawandel. Ein Teil der Emissionen kann durch die Pflanzen gebunden werden, bevor es in die Atmosphäre gelangt. Bäume bieten darüber hinaus auch Tieren - vor allem Insekten - eine Heimat, verbessern das Stadtklima und verhindern durch Schattenbildung die Aufheizung des Bodens.

Vor diesem Hintergrund sollte nach Ansicht der CDU auch die Stadt Ibbenbüren darüber nachdenken, wie der Waldanteil beziehungsweise die Anzahl der Bäume im Stadtgebiet erhöht werden kann. Die CDU hebt diesbezüglich insbesondere das private Engagement hervor. Durch die trockenen Sommer sehe man auf vielen Privatgrundstücken in Ibbenbüren und Umgebung abgestorbene Bäume, vor allem Nadelbäume stehen. Diese könnten zum Beispiel mit der vorgeschlagenen Förderung durchgeeignete Laubbäume ersetzt werden.

„Es gibt darüber hinaus sicherlich noch viele Grundstücksflächen, auf denen der ein oder andere Baum stehen könnte“,so Ratskandidat Raphael Kerk. Doch auch die Stadt selbst muss nach Ansicht der CDU mit ihren eigenen Flächen in die Pflicht genommen werden. Man müsse diese Flächen kritisch unter die Lupe nehmen und genau ermitteln, welche davon für weitere Baumpflanzungen und Aufforstungen in Frage kommen.

Auch die Begrünung von Dachflächen soll nach CDU-Meinung gefördert werden,da sie einen erheblichen Beitrag zur Klimaregulierung leisten können. Die CDU wird sich dafür einsetzen, dass diese Idee in die „Klimaoffensive“ aufgenommen wird. Zusammen mit der bereits enthaltenen Förderung von privaten Photovoltaik-Anlagen sollen die Maßnahmen umgehend vom neuen Rat umgesetzt werden.

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