Jürgen Bernroth ist Bürgermeister-Kandidat von CDU, UWG IFI und FDP

Ibbenbüren. Einen Neustart für Ibbenbüren und einen neuen kooperativen Stil in Rat und Verwaltung möchte Jürgen Bernroth initiieren. Der 53jährige tritt bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr als gemeinsamer Bürgermeister-Kandidat von CDU, UWG IFI und FDP an. Während der Vorstellung am Dienstag, 8. Oktober, verdeutlichte Bernroth, dass er auch über den engeren kommunalpolitischen Bereich hinaus, in dem er sich einen breiten Konsens wünscht, auf einen partnerschaftlichen Umgang setzt.

Er will ein „Bürgermeister zum Anfassen“ sein. „Meine Familie und ich leben seit 20 Jahren in Ibbenbüren und können uns keine schönere Heimat als diese Stadt vorstellen. Deshalb möchte ich als parteiloser Bürgermeister zum Wohl aller Bürgerinnen und Bürger wirken und einen Beitrag zur Weiterentwicklung Ibbenbürens leisten“, erläutert der verheiratete Vater zweier Töchter seine Motivation.

Seit 2008/2009 leitet er die kreiseigene Janusz-Korczak-Schule mit vier Standorten in Ibbenbüren (2x, Uffeln und Laggenbecker Straße), Tecklenburg und Rheine.

Da ist schon berufsbedingt die Zukunft des Schul- und Bildungsstandortes Ibbenbüren für Bernroth ein naheliegendes Schwerpunktthema.

Er trete aber nicht mit fertigen Konzepten an, sondern will „Betroffene zu Beteiligten machen.“ Das gelte für die Schulpolitik, die sich am Elternwillen zu orientieren habe, ebensowie bei der künftigen Gestaltung der Innenstadt, für die die Werbegemeinschaft ein maßgeblicher Gesprächspartner sei.

„Ein weiteres wichtiges Thema ist die vernachlässigte öffentliche Ordnung und Sauberkeit in der Stadt“, betonte Bernroth mit Blick auf den Bahnhofsbereich und eine mangelnde Pflege öffentlicher Grünflächen im Straßenbereich.

Wie für das Vereinsleben sei bürgerschaftliches Engagement, etwa in Form von Patenschaften, dabei unerlässlich. „In der Wirtschaftspolitik setzt Bernroth neben der Bestandspflege und -entwicklung auf das Konzept „Arbeitsplatzbringer statt Flächenfresser“, um so durch qualifizierte sozialversicherungspflichtige Stellen das unterdurchschnittliche Einkommensniveau in Ibbenbüren anzuheben. Zudem gelte es, ehrenamtlichen Einsatz, den es vielfach bereits gebe, stärker publikumswirksam zu würdigen. Auch dabei weiß der in Osnabrück geborene Bernroth, wovon er spricht.

Als Übungsleiter und Trainer am Beckenrand für den gesamten Schwimmbetrieb hat er sich lange Jahre in der Schwimmabteilung der TSG 07 Burg Gretesch engagiert.

Als Chef eines 70köpfigen Kollegiums hat er fundierte Management- und Führungserfahrung. Und er engagiert sich über das engere eigene berufliche Umfeld hinaus als Bezirks- und Landessprecher der Förderschulen mit dem Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung sowie als Gründungsmitglied und amtierender Vorstand der Vereinigung der Schulleitungen der Förderschulen in den Förderschwerpunkten Lernen, Emotionale und soziale Entwicklung und Sprache in NRW. Kommunalpolitische Erfahrung hat Bernroth gesammelt als Vertreter aller Schulformen im Jugendhilfeausschuss und im Schul-, Kultur- und Sportausschuss des Kreises Steinfurt.

An die Öffentlichkeit getreten ist er außerdem als Mitinitiator der „Ibbenbürener Schulgespräche“. Die Vorsitzenden und Fraktionssprecher von CDU, UWG IFI und FDP, zeigten sich während der Vorstellung überzeugt, einen ausgezeichneten Kandidaten gefunden zu haben.

Die breite Unterstützung für ihn wolle nicht über unterschiedliche politische Ansichten hinwegtäuschen, die im Kommunalwahlkampf sicher deutlich würden, so die gemeinsame Überzeugung. Bernroth biete die Gewähr für einen sach- und problemorientierten, undogmatischen und kooperativen Umgang miteinander in Rat und Verwaltung. Und einen Neustart hin zu einem Politikstil der Transparenz und Offenheit wünschen alle drei politischen Kräfte, die Bernroths Bewerbung unterstützen.

Christian Moll
Vorsitzender der CDU

Hans-Peter Scheuer
Vorsitzender der UWG IFI

Rainer Fischer
Vorsitzender der FDP

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