Seit vielen Jahren ist in Deutschland eine Veränderung des Bestattungsverhaltens zu beobachten. Deshalb möchte die CDU-Fraktion in Ibbenbüren nicht nur alternative Bestattungsformen auf den städtischen Friedhöfen ermöglichen, sondern auch frei gewordene Überhangflächen sinnvoll nutzen. In einem entsprechenden Antrag soll die Verwaltung nun mit der Prüfung dieses Vorschlages beauftragt werden.
Aus Respekt vor den Verstorbenen seien die Möglichkeiten der Nachnutzung zwar begrenzt, eine Begrünung der Flächen könne aber eine Chance sein. „Bislang werden vorhandene Grünflächen kurz gemäht, sodass keine Blüten für Insekten mehr bleiben“, stellt CDU-Ratsmitglied Markus Keller fest. Dabei sei es gerade in städtischen Lagen von Vorteil, wenn grüne Schneisen unter anderem auch die Umgebungstemperatur nachweislich senken. Dafür gibt es laut Christdemokraten auch auf unseren Friedhöfen großes Potenzial: Blüh- und Feuchtwiesen, Ruhezonen für Fledermäuse und Brutvögel oder auch Aufforstung heimischer Bäume seien denkbare Ansätze.
Darüber hinaus solle man auch über Patenschaften für diese Grünflächen nachdenken. Keller ergänzt: „Durch eine rücksichtsvolle Gestaltung können Friedhöfe auch zu einem Ort der Begegnung werden.“

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