Die politische Teilhabe junger Menschen in Ibbenbüren soll gestärkt werden. Das fordert die CDU-Fraktion im Stadtrat in einem entsprechenden Antrag. Ein „Jugendcheck“ soll zukünftig alle Anträge und Vorlagen auf ihre Verträglichkeit mit den Interessen der jungen Generation überprüfen.

„Nach der Gründung des offenen Jugendrates im Jahr 2019 brauchen die Jugendlichen jetzt die richtigen Instrumente und Strukturen zur konkreten Mitbestimmung“, begründet Ratsmitglied Philip Schönfeld die Initiative seiner Fraktion. Der „Jugendcheck“ greife immer dann, wenn im Rat oder seinen Ausschüssen ein Thema behandelt wird, was die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Ibbenbüren berührt. In diesem Fall kann der Jugendrat entscheiden, ob er eine unverbindliche Stellungnahme abgeben möchte, die allen Ratsmitgliedern anschließend vor Abstimmungen vorgelegt wird. So könne man sicherstellen, dass der Stadtrat bei wichtigen Entscheidungen auch die junge Generation im Blick behält, heißt es weiter.

Dabei denke man beispielsweise an Themen wie die Ibbenbürener Kirmes, die Freizeitgestaltung aus junger Sicht oder auch den Medienentwicklungsplan in unseren Schulen. Diese und viele weitere Themen seien für junge Ibbenbürener interessant. „Gerade in dieser schwierigen Pandemie, in der auch Kinder und Jugendliche oft stark belastet sind, müssen sie von der Politik besser gehört werden“, betont Schönfeld als jüngstes Ratsmitglied.

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