Dass es in Sachen Bahnhofsneugestaltung endlich in eine entscheidende Phase geht, ist aus Sicht der CDU-Fraktion im Ibbenbürener Stadtrat eine erfreuliche Entwicklung: „Darauf haben wir mit eigenen Anträgen und gemeinsamen Ratsentscheidungen lange hingearbeitet“, erklärt die Fraktionsvorsitzende, Ulrike Sackarndt, in einer Pressemitteilung.

Nun müsse man die Bürgerinnen und Bürger mitnehmen und ihnen die Möglichkeit geben, sich ausgiebig an diesem großen Projekt zu beteiligen. Der Bahnhof sei schließlich ein Dauerbrenner in der heimischen Kommunalpolitik und müsse entsprechend gewichtet werden: „Die zweiwöchige digitale Beteiligungsmöglichkeit ist schlicht zu kurz und erreicht nicht alle Ibbenbürener, die ein Interesse daran haben könnten“, heißt es weiter.

Aus Sicht der Christdemokraten ist die Bürgerbeteiligung die wichtigste Phase in diesem Prozess und dürfe nicht vernachlässigt werden: „Die Stadt sollte die Möglichkeiten zur Mitgestaltung entsprechend stark bewerben und auf diese einzigartige Chance auf allen denkbaren Kanälen besser hinweisen“, fordert der Sprecher der CDU-Fraktion im Planungs- und Umweltausschuss, Tobias Goldbeck.

Man wünsche sich von der Verwaltung darüber hinaus einen Fahrplan, wie man die Beteiligung auch auf umliegende Schulen ausweiten könnte. Die Schülerinnen und Schüler in Ibbenbüren kommen schließlich jeden Tag mit dem Bahnhofsareal in Berührung und haben gemeinsam mit den Lehrern und Eltern ein berechtigtes Interesse an der Neugestaltung.

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