Wenn es nach der CDU geht, wird die Straße „An der Bahn“ in Laggenbeck künftig eine moderne Fahrradstraße. Einen entsprechenden Antrag stellte das Laggenbecker Ratsmitglied Thomas Knells (CDU) schon im letzten Sommer. Die Strecke sei eine vielgenutzte Rad- und Gehwegverbindung zwischen Ibbenbüren und Laggenbeck. Das Teilstück vom Bahnhof Laggenbeck in östliche Richtung zur Ortsmitte sei mit unebenem Kopfsteinpflaster, unbefestigten Bürgersteigen und der fehlenden Beleuchtung nicht verkehrssicher. Man habe hier insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmer im Blick: „Das Unfallrisiko und den Unsicherheitsfaktor können wir nicht länger verantworten“, begründet der zweite stellvertretende Bürgermeister Thomas Knells den Antrag.

Man müsse sogar weiterdenken, argumentiert der Christdemokrat: Um eine durchgehende Verbindung zwischen Laggenbeck und Ibbenbüren mit dem Rad zu ermöglichen, ist es wichtig laut Mitteilung der CDU wichtig, einen Anschluss an die vorhandene Fahrradstraße Wieskebrock zu planen. „Wenn wir mehr Menschen zur Nutzung des Fahrrades animieren wollen, brauchen wir die entsprechenden Anreize. Dazu gehört an erster Stelle eine geeignete Infrastruktur“, betont Knells. Es sei schließlich notwendig, auch den südlichen Zugangsbereich zu den Bahnsteigen barrierefrei zu gestalten.

Der Antrag der CDU-Fraktion wird im nächsten Bau- und Infrastrukturausschuss behandelt, nachdem die Stadt bereits zwei Vorschläge zur Teilsanierung gemacht hat. Die weitere Planung für den Rest des Straßenverlaufs ist für das Jahr 2021 vorgesehen.

Den Antrag vom 01. September 2020 (vor der letzten Kommunalwahl) finden Sie hier:
Antrag: Ausbau der Straße "An der Bahn" in Laggenbeck zur Fahrradstraße

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