Das Verfahren zur Umgestaltung des Ibbenbürener Bahnhofes nimmt weiter Gestalt an. Nach einer Phase der digitalen Bürgerbeteiligung macht die CDU-Fraktion nun ergänzende Vorschläge zur Quartiersentwicklung.
Die CDU regt an, über ein Wegeleit- und Informationssystem für Fußgängern und Radfahrern nachzudenken: „Damit wollen wir die Wege in die Ortsteile, in unsere Innenstadt oder zu den Veranstaltungen weisen“, so Fraktionsvorsitzende Ulrike Sackarndt. Zusätzliche digitale Komponente¬n könnten Informationen zu lokalen Veranstaltungen wie unserer Kirmes anzeigen. Besonders viel Wert lege man hierbei auf einfache Verständlichkeit und Bedienung. Um die gesamte Stadt schrittweise mit einem einheitlichen Leitsystem ausstatten zu können, soll die Verwaltung zunächst überprüfen, was finanzierbar und vielleicht sogar förderfähig ist.

Künftig soll der Bahnhof auch einen reibungslosen Umstieg auf alle Verkehrsträger ermöglichen. Dazu gehört in einer Flächengemeinde auch das Auto.
Der notwendige Parkraum besteht zum Teil schon nördlich der Bahngleise, müsste aber ausgebaut werden, so Tobias Goldbeck, Sprecher der CDU-Fraktion im Planungs- und Umweltausschuss: „Die Parkplätze müssen für alle Bevölkerungsgruppen nutzbar sein und optimal angebunden sein.
Laut Verwaltung könnte das ehemalige Nike-Gelände neben der Kreissporthalle als zukünftiges Baugebiet dienen. Dieses sollte man, laut Pressemitteilung der Christdemokraten schon jetzt berücksichtigen. Den Bereich nördlich der Laggenbecker Straße könne man z.B. durch eine Brückenverbindung zum Bahnhof deutlich attraktiver und sicherer machen.
Auch das Gebiet östlich des Busbahnhofes, auf dem neben einem Fotoatelier ein Berufsbekleidungsgeschäft und eine Bäckerei angesiedelt sind, solle man im Rahmen der Überplanung besser anbinden. Bislang trennt eine graue Betonmauer den Bereich vom Bahnhofsumfeld ab.
Einen entsprechenden Antrag stellte die CDU-Fraktion im Stadtrat.

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