Den Bahnhof endlich richtig anpacken!

Das Mobilitätskonzept weiter denken - am 13. September CDU wählen!

Ibbenbüren und sein Bahnhof - ein Dauerthema, welches wir in den nächsten fünf Jahren endlich richtig anpacken wollen. Denn die Ibbenbürener verdienen einen Vorzeige-Bahnhof.

Ein erster und wichtiger Schritt ist auf unseren Antrag hin schon getan: Die Stadt Ibbenbüren wird den Bahnhof endlich kaufen, um gestalterische Freiheit zu haben und das gesamte Gelände überplanen zu können. Wir haben folgende Schwerpunkte bei der Entwicklung des neuen Hauptbahnhofs:

1. Sicherheit
Der aktuelle Bahnhof ist ein Angstraum, in dem man sich alles andere als wohlfühlt. Deshalb wollen wir mit einem Beleuchtungskonzept, einladender und offener Architektur und Polizeipräsenz die Lage entschärfen, um positiv auf das Sicherheitsgefühl einzuwirken. Dazu gehört auch ein sauberes und ordentliches Gelände, welches den ankommenden Pendlern und Gästen ein gepflegtes Erscheinungsbild unserer Stadt nahelegt.

2. Barrierefreiheit
Dass der aktuelle Zugang zu den Bahnsteigen nicht barrierefrei ist, ärgert uns seit geraumer Zeit. Noch 2015 präsentierte sich der amtierende Bürgermeister mit Rollstuhl- und Rollatorfahrern vor dem Bahnhof und erklärte die Barrierefreiheit zur "Chefsache" - passiert ist leider gar nichts. In demselben Zuge setzen wir uns für eine erneuerte (behindertengerechte) öffentliche Toilette am Bahnhof ein.

3. Aufenthaltsqualität
Wir stehen für einen Bahnhof, an dem man sich aufhalten kann. Das bedeutet, dass dort auch kulturelle und gastronomische Angebote ihren Platz haben könnten. Das macht den Bahnhof attraktiver, lebendiger und beugt ungewünschter Aktivitäten im Bahnhofsumfeld vor. Zur Aufenthaltsqualität gehören auch Kunst und Kultur, die wir uns am neuen Bahnhof ausdrücklich wünschen.

4. Verkehrsknotenpunkt für alle
Ein moderner Bahnhof ist ein Knotenpunkt aller Verkehrsteilnehmer. Deshalb möchten wir sowohl für Auto-, Rad- und Bahnfahrer als auch für Nutzer des ÖPNV oder Fußgänger einen stetigen Umstieg auf alle Verkehrsmittel ermöglichen. Konkret bedeutet das sichere Fahrrad- und PKW-Stellplätze, Ladestationen für elektrisch betriebene Verkehrsmittel, Taxifahrer und möglicherweise künftig eine Anlaufstelle für Sharing-Angebote in Ibbenbüren.

5. Das gesamte Quartier im Blick
Man sollte bei der Planung eines neuen Areals das gesamte Bahnhofsquartier im Blick haben: Von der Laggenbecker Straße über die Wilhelmstraße bis hin zur Innenstadt. Die Verbindungen müssen baulich hervorgehoben und optimiert werden. Die Schülerinnen und Schüler müssen morgens sicher und wohlbehalten zu ihren Schulen kommen, ohne unter die Räder zu kommen.

Die Ibbenbürener warten schon lange genug auf ihren neuen Bahnhof. Mit uns kommt Bewegung in die Sache. Am 13. September CDU und einen vernünftigen Bahnhof wählen!

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